Der Flair von rustikalem Holz, der Blick auf schneebedeckte Berggipfel und weit weg von der Hektik des Alltages: Eine Hochzeit in Tracht ist seit Jahrzehnten sehr beliebt und hat in den vergangen Jahren einen richtigen Aufschwung erlebt. Die Tradition wird mit unvergesslichen Momenten verknüpft und sorgt noch lange dafür, dass man sich gerne an diesen einzigartigen Tag zurück erinnert. Wer sich für eine Hochzeit in Tracht entscheidet, entscheidet sich für einen Dresscode mit Tradition. Das Besondere: Egal, ob nun Trachten oder Lederhose für Männer – das Outfit lässt sich nach dem Hochzeitstag weiterhin
tragen und ist somit ein treuer Begleiter in allen Lebenslagen.

Abgerundet wird das Hochzeitsoutfit mit einem Trachtenjanker oder
einer edlen Strickjacke. Kleine Details an Knöpfen und Kragen geben den
letzten Feinschliff. Gerne werden hier auch Stücke ausgewählt, die mit
bestimmten Farbakzenten eine einheitliche Linie fahren und somit Lederhose,
Weste und Jacke harmonisch miteinander verbinden.

Gern gesehen: Wenn der Bräutigam seinen Janker farblich auf die Weste
abstimmt. Hier  bekommt er von seinen Gästen sicherlich ein anerkennendes
Nicken für seine Wahl. Möglichkeiten: Entweder Ton in Ton oder aber zum
Beispiel die Paspelierung farblich auf die Weste abstimmen.

Wer ein kleines Highlight bei der Trachtenhochzeit setzen möchte:
Trachtenjanker mit Brusttasche eignen sich hervorragend dafür, ein Einstecktuch
zu nutzen oder einen passender Blumenanstecker damit zu schmücken.

Klassische Farben für den Janker sind Schwarz, Marine oder Anthrazit.
Aber auch die modernen Varianten können sich sehen
lassen: Schilf, Grün, Blau oder Grau.

Über das weiße Hemd gehört ganz traditionell die Trachtenweste.
Tolle Farbkombinationen ermöglichen es, dass die Weste Ton in
Ton zum Farbschema des Brautdirndls passt. Hierauf sollte
unbedingt geachtet werden.

 

Trachtenwesten gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen:
Samt, Brokat, Loden, Seide oder Jacquard sorgen
für das gewisse Extra.

Beliebt ist der Schnitt mit Stehkragen, aber auch die tiefe, abgerundete
Miesbacher-Form mit Ketten-Element wird gerne getragen. Wer sein
Hemd richtig zur Geltung bringen möchte, kann zu einer
Trachtenweste mit V-Ausschnitt greifen.

Silberne oder verzierte Kugelknöpfe,  Knöpfe aus Hischhorn, Retro-Optik-Knöpfe:
Die Auswahl von unterschiedlichen Knöpfen der Trachtenweste ist groß. Hier
entscheiden der gute Geschmack und die eigenen Vorlieben.

Wer auf die kleinen Feinheiten Wert legt: Kontrastpaspelierungen die sich
an Stehkragen, Knöpflöchern und Taschen wiederfinden, runden das
Gesamtbild ab und sorgen für einen einheitlichen Look.

 Das klassische Trachtenhemd ist weiß und kann mit Accessoires aufgefrischt werden.
Aber auch die karierte Variante ist gerne gesehen. Wer sich für bunt entscheidet, sollte
die Farbe aber unbedingt mit dem Dirndl der Braut abstimmen.

Der Stoff des Trachtenhemdes sollte sich leicht und bequem anfühlen.
So kommt man auch bei warmen Temperaturen nicht sofort ins Schwitzen.
Gern getragen: Baumwollhemden oder Leinen.

Hier darf es gerne etwas luftiger sein. Trachtenhemden sind meistens eher
locker geschnitten, sollten dabei aber nicht übermäßig weit sein.
Das richtige Mittelmaß macht’s!

 

Je nach dem welchen Stil sich der Bräutigam für seine Trachtenhochzeit aussucht,
eignen sich auch Trachtenhemden mit Stickereien und Verzierungen.

WICHTIG:
Bitte die Farben miteinander abstimmen (Stickereien, Paspeln, Accessoires,
Farben des Brautdirndls etc.). Es sollten zudem nicht zu viele Farben miteinander
vermischt werden. Manchmal ist weniger eben doch mehr.

 

 

Das Wohlbefinden steht hier an erster Stelle, darum dürfen
Männer bei der Lederhose entscheiden: lang,
knielang oder kurz.

 

Aufwändige Stickereien sorgen für einen echten Blickfang
und haben eine besondere Wirkung auf
das Erscheinungsbild.

 Wichtig: Die Passform der Taille und am Po sollten auf die Figur
abgestimmt sein. Denn nur wenn die Lederhose angenehm sitzt,
fühlt sich der Bräutigam wohl. Sie sollte knackig sein, dabei
aber nirgends einschneiden.

Knöpfe aus hochwertigem Büffel- oder
Hirschhorn veredelt die Trachtenhosen zu
unverkennbaren Unikaten.

Wer zur Hochzeit nach seiner gern getragenen Oktoberfest-Lederhose greift,
sollte das noch mal überdenken. Die Hochzeit ist ein guter Anlass sich
auch mal wieder etwas Neues zu gönnen – schließlich ist eine
Lederhose eine Anschaffung fürs Leben.

Wer Wert auf Qualität legt, greift für sein Hochzeitsoutfit zu einer
Lederhose aus hochwertigem Hirschleder. Das Material ist weich, aber
dabei trotzdem sehr strapazierfähig. Als Alternative bieten sich auch Hosen
aus Ziegenleder,Rindleder oder Wildschweinleder an.

 

 

 

 

 Die richtigen Trachtenstrümpfe dürfen nicht fehlen.
Ein grobes Strickmuster fällt schon von weitem auf und ist ein richtiger Blickfang.
Aber auch Trachten-Kniestrümpfe mit kontrastierenden, eingezogenen
Wollfäden sind ein echtes Highlight.

Wer es richtig traditionell möchte, greift zu Strumpf und Loferl. Die
Wadenwärmer gehören an den kräftigsten Teil der Wade unterhalb des Knies
und werden in Kombination mit einer kurzen Lederhose getragen.

Trachtengürtel mit verzierter Schnalle sind ein echtes Highlight und
werden gerne zur Hochzeit getragen. Rustikale Motive wie
der bayerische Löwe, der Hirsch oder das
Landeswappen sind die Klassiker.

Wer Wert auf Tradition legt, greift zum Charivari. Die Trachtenkette für
Männer wird am Hosenlatz der Trachtenlederhose getragen. Früher diente
dieses Trachten Accessoire als Talisman für eine erfolgreiche Jagd und war für
die Landleute ein Statussymbol, auf das kaum einer verzichtete.

Viel Charme versprühen auch Trachtenhüte. Je nach Outfit, kann man
hier einen passenden Hut wählen, dessen Krempe farblich
zum Hochzeits-Outfit passt.

Und zum Schluss: Die Schuhe. Die Schuhe sind mit unter das wichtigste
Accessoire für den Bräutigam in Tracht. Traditionelle Haferlschuhe mit
seitlicher Schnürung sind die beliebtesten Klassiker. Viel Bewegungsfreiheit
und Trittsicherheit sind das A&O beim richtigen Trachtenschuh.