WIESN-TISCH FÜR 10 PERSONEN ZU GEWINNEN

Ob gemütlich mit der Familie oder einfach nur mit Freunden auf die Wiesn: HIRMER macht es möglich! Für das beliebteste Volksfest der Welt verlosen wir einen exklusiven Tisch in der "Ochsenbraterei" für 10 Personen! Am Samstag, den 29. September 2018, von 18.30 - 23.00 Uhr, inklusive 2 Biermarken und einem Verzehrgutschein pro Person.

 

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TRACHT RICHTIG TRAGEN ...

... ist eine Wissenschaft für sich. Welche Schuhe sind korrekt? Besser Samtweste oder gleich eine Strickjacke? Wie lang soll eine Lederhose sein? Damit Sie sich einen Überblick verschaffen können, laden wir Sie zu unserem kostenlosen Workshop "Tracht richtig tragen" ein. Der Termin findet am Samstag, den 25. August 2018 um 9.15 Uhr im 3. OG in unserer Maßabteilung statt. Für genügend Informationsmaterial ist auch gesorgt. 

  

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UNNÜTZES WISSEN ZUM OKTOBERFEST

  • Eines der ältesten Fahrgeschäfte ist die Krinoline, die im Jahr 1924 erstmalig auf dem Oktoberfest stand.
  • Albert Einstein half in seiner Jugend das Schottenhamel Zelt mit aufzubauen.
  • Um ein Zelt auf der Wiesn betreiben zu dürfen, muss der Wirt bis zu 20 Jahre warten.
  • Der Alkoholgehalt einer Maß Wiesn-Bier entspricht dem von 8 Schnäpsen (unter der Annahme, dass die Maß voll ist).
  • Das Trinklied „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ stammt von einem Sachsen (Bernhard Dittrich).
  • Der durchschnittliche Wiesn-Besucher trinkt 4 Maß Bier, isst 2 Hendl und gibt 63,- auf der Wiesn aus.
  • Inzwischen gibt es sogar vegane "Lederhosen" aus Baumwolle.
  • Josef Vogl gründete 1883 den ersten Trachtenverein. Ohne ihn wäre die Lederhose heute vielleicht schon ausgestorben.
  • Die Rolltreppen an den U-Bahn-Stationen rund um das Oktoberfest fahren zur Zeit des Oktoberfests schneller.
  • Damit auf den Toiletten nicht lange telefoniert wird, ist dort auch die Musik sehr laut zu hören.
  • Man kann sich Hendl der Ammer Entenbraterei mit dem Taxi nach Hause bestellen.
  • Auf dem Gelände der Wiesn – der Theresienwiese – ist es durch die vielen Besucher bis zu 10 Grad wärmer als im Rest Münchens.

DIE RICHTIGEN AKZENTE SETZEN

MIT DEM RICHTIGEN HUT

Trachtenhüte erfreuen sich seit jeher hoher Beliebtheit. Egal ob klassischer hochragender Lodenhut, Tiroler Berghut oder aufwändig geschmückter Schützenhut – mit der richtigen Kopfbedeckung wird jedes Lederhosen-Outfit erst komplett. Die Farbe der Herrenhüte ist oft ein Tannengrün, das gerne mit schwarzen oder goldenen Elementen kombiniert wird. Und da wohl jeder Hutträger Wert auf einen exzellenten Tragekomfort legt, ist die richtige Auswahl an Materialien die wichtigste Basis beim Fertigen dieser traditionsreichen Hüte.

MIT EINER FESCHEN WESTE

Trachtenwesten sind neben der Lederhose das absolute Highlight bei einem Trachtenoutfit. Vor allem die Details sind es, die einem Trachtengilet den traditionellen, authentischen Look verleihen, wie aufgestickte Hirsche, große verzierte Metall- oder Hirschhorn-Knöpfe sowie Leder-Applikationen. Dabei kommen Materialien wie Leinen, Baum- und Schurwolle sowie Samt und teilweise sogar Leder zum Einsatz. In Naturtönen, den klassischen Farben der Landhausmode, wirken sie traditionell und elegant zugleich. Trachtenwesten gibt es in Loden, Seide, Baumwolle und Samt. Eine moderne Trachtenweste sollte eng sitzen. Besonders bequem sind daher Modelle mit elastischem Rückenteil.

MIT EINEM ZÜNFTIGEN JANKER

Eine normale Jacke passt einfach nicht zur Tracht. Bei kühlerem Wetter und schickeren Anlässen empfiehlt sich ein Trachtenjanker. Hier kann man zwischen Walkjacken und Strickjacken wählen. Auch hier bringen wieder die Details am Revers, der Knopfleiste und an den Ärmelaufschlägen den Feinschliff. Farben wie Rot, Grau oder Grün sind am häufigsten zu finden und lassen sich super zu Lederhose und Trachtenhemd kombinieren. Doch nicht nur zur Lederhose passt ein Janker perfekt, er lässt sich auch bestens mit Jeans und Hemd kombinieren. Für Volksfeste, wie das Oktoberfest, sind Janker super geeignet, um sich gegen die herbstliche Kälte zu schützen und sich warm zu halten.

MIT FARBIGEN SOCKEN

Ein absolutes Muss für jedes Outfit sind Trachtensocken aus Wolle. Ein Kennzeichen für authentische Socken ist das typische Zopfmuster an der Seite. Wer es klassisch mag, greift zu beigen oder hellbraunen Socken. Die mutigeren Männer können auch mal zu gewagteren Socken greifen. Die Länge der Socke richtet sich nach der Länge der Lederhose. Wer alles richtig machen will, stimmt die Farbe der Trachtensocken mit der des Hemdes und des Hutes ab.

LEDERHOSEN ABC

Die Lederhose gut auslüften, um den Geruch von Bierzelt und Zigarettenrauch herauszubekommen. Flecken mit Lederbürste oder Lederradiergummi sanft entfernen. Auf keinen Fall in der Waschmaschine waschen.

Ein authentisches Trachten-Outfit besteht aus Lederhose, Trachtenhemd, Trachtenweste, Trachtensocken und Haferlschuhen. Je nach Temperatur kann man noch einen Trachtenjanker dazu kombinieren.

Die Lederhose möglichst nicht reinigen, denn die Patina macht die Hose über die Jahre individuell und einzigartig. Vorbeugen ist dennoch wichtig: Um das Leder vor Schmutz zu schützen sollte es regelmäßig imprägniert werden.

Die Lederhose am besten keinem Sonnenlicht aussetzen. Außerdem sollte man die Lederhose nicht falten sondern auf einem Bügel hängend aufbewahren.

Durch häufiges Tragen wird das Leder weicher und passt sich der Figur an. Wenn das nicht ausreicht, kann die Lederhose auch in lauwarmen Wasser eingeweicht werden. Danach die nasse Hose anziehen und sich viel bewegen.

Lederhosen sollten auf jeden Fall knackig sitzen. Nichts sieht schlechter aus als eine zu große Lederhose.

Durch häufiges Tragen wird das Leder weicher und passt sich der Figur an. Man kann auch mit einem speziellen Lederöl, das zum Leder der Hose passt, nachhelfen.

Eine Trachten-Lederhose wird in der Regel aus sämisch gegerbtem Hirschleder oder einem anderen weichen Leder hergestellt. Die verschieden Lederqualitäten- und arten spiegeln sich im Preis wider: Schweinsleder, Wildbock, Ziegenleder, Reh, Hirsch.

Die Lederhose immer so eng kaufen, dass die Hose am Anfang fast nicht zugeht, da sich das Leder beim Tragen noch ziemlich weitet. Am besten die Bundweite einer gut sitzenden Hose als Basis nehmen. Die Länge der Hose ist dann persönliche Geschmackssache.

Um eine Lederhose enger zu machen kommt man leider nicht um einen Besuch bei einem fähigen Schneider herum. Generell kann die Hose an der Seitennaht und an der Gesäßnaht enger gemacht werden.

Oft ist es gar nicht notwendig, die Hose zu fetten. Es reicht in der Regel die Hose zu walken, also die Hose stärker durchzukneten. Falls das nicht hilft, kann man zu speziellem Lederfett greifen.

Auch hier empfehlen wir nicht selbst Hand anzulegen, sondern einen fähigen Schneider zu konsultieren.