Blogger EMVOYOE

Emre ist Masterstudent an der Münchner TU und hat ein Faible für schnelle Autos und Uhren. Er ist für seine maskulinen Outfits bekannt und immer auf der Suche nach genau dem Kleidungsstück, das es sonst nirgends gibt.

Emre trägt: Slimfit-Dreiteiler mit Fensterkaro von BOSS, dazu eine Krawatte mit floralem Muster in Blau und Rot von ETON und ein weißes Hemd von OLYMP. Die schwarzen Doppelmonks von TOM RUSBORG runden den Look ab.

Fazit: Blau mit Schwarz war früher ein abolutes NO GO. Inzwischen wird die Kombination von jungen Trendsettern adaptiert. Emre setzt diesen Trend gekonnt mit den schwarzen Monks zum blauen Anzug um. Die dunklen Anzugknöpfe und die dunklen Elemente des Karo-Musters unterstreichen die Farbkombination.

Instagram: @emvoyoe Blog: emvoyoe.de

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Blogger THEDONSCLUB

Will setzt auf klassische Kombinationen und interpretiert sie mit dem Charme eines italienischen "Sprezzaman" neu. Er zeigt mit Leichtigkeit, dass Komfort und Stil Hand in Hand gehen können.

Will trägt: einen beigen, gewaschenen Baumwoll-Anzug mit Fischgrät-Muster von L.B.M., dazu Krawatte mit Querstreifen von BLICK. und ein blaues Slimfit-Businesshemd von ETON. Die Ledersneaker von SANTONI passen perfekt zum legeren Look.

Fazit: Wer heute noch über die Kombination von Sneakern und Anzug diskutiert, hat wohl die letzten Jahre geschlafen. Wills Outfit zeigt, dass man einen Anzug auch mal gut für die Freizeit kombinieren kann. Je nach Anlass kann die Krawatte weggelassen und das Hemd gegen ein lässigeres Leinen-Shirt getauscht werden.

Instagram: @thedonsclub Blog: thedonsclub.com  

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Blogger THESUITLEAGUE

Michael ist das beste Beispiel eines Jet-Set-Bloggers. Egal ob Montblanc, Rolls-Royce oder Bulgari, er steht für alle vor der Kamera.

Michael trägt: Slimfit-Anzug von HUGO, dazu eine rote Krawatte mit weißen Punkten und ein blau-weiß kariertes Hemd von TOM RUSBORG. Als Schuh hat Michael eine braune Wildleder-Variante von SANTONI gewählt. 

Fazit: Mit der Krawattennadel setzt Michael auf ein Accessoire, das sich aktuell wieder starker Beliebtheit erfreut. In seiner Ledertasche findet alles Platz, was sonst die Anzugtaschen vieler Männer in starke Spannung versetzt. Der wildlederne Schuh von SANTONI ist eine der sportlichsten Varianten unter den Business-Schuhen.

Instagram: @thesuitleague Blog: thesuitleague.com

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Worauf es beim Anzug ankommt!

DO

DON'T

1. Achte auf die Passform an den Schultern und der Taille. Zu große Sakkos fallen an der Schulter oft ein.

2. Die Ärmel sollten am Handgelenk enden, es sollte noch 1 cm des Hemdes zu sehen sein.

3. Außerdem sollte die Krawatte kurz über der Gürtelschnalle enden.

4. Der Umschlag der Hose sollte kurz über dem Schuh stoppen.

DO

DON'T

5. Bei einem Dreiteiler sollten Weste und Sakko sehr gut aufeinander abgestimmt sein. Falten und Wellen sind das eindeutigste Zeichen für eine schlechte Passform.

6. Die Anzughose sollte um die Taille herum perfekt passen, ohne dass ein Gürtel von Nöten ist. Überflüssiger Stoff sollte vermieden werden, wobei es noch möglich sein sollte, sich in dem Anzug zu bewegen.

7. Das Sakko sollte die Körpermitte sanft umarmen, sich aber nicht eng anfühlen. Bei zu großen Sakkos entstehen vermehrt Falten an der Taille.

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ANZUG-FAQ

Die Länge eines Sakkos soll im Business-Bereich immer das Gesäß bedecken. Modisch wird das Sakko etwas kürzer getragen. 

Der Schulterbereich soll mit der Schulter selbst abschließen. Ist das nicht der Fall, dann fällt das Sakko am Rücken ein und die Passform ist nicht mehr ideal.

Die Manschette des Hemdes soll 1 cm unter dem Sakkoärmel herausschauen.

Die klassische Ärmellänge schließt mit der Handwurzel ab. Man sollte darauf achten, dass die gesamte Handfläche zu sehen ist.

·       1 Knopf: für festliche Anlässe

·       2 Knöpfe: klassischer amerikanischer Stil

·       3 Knöpfe: klassischer britischer Stil

·      Zweireiher: klassischer Stil

Bei der klassischen Hosenlänge darauf achten, dass sie (ohne Schuhe) mit dem Boden abschließt. Bei modernen Schnitten sollte die Absatzoberkante frei sein und die Hose ca. 1 cm über der Absatzoberkante enden.

Die Bundweite ist jedem selbst überlassen. Der eine mag es enger, der andere etwas weiter.

Die Knöpfe oder der Verschluss dürfen nicht unter Spannung stehen. Machen Sie eine Sitzprobe!

•        Die Fußweite Ist von der Hosenform abhängig, je modischer die Hosenform, umso schmäler ist die Fußweite (klassische Fußweite 21 cm, modische Fußweite 17 cm).

Zu dunklen Hosen trägt man dunkle Socken. Wie lang sollten meine Anzugsocken sein? Im Business-Bereich trägt man besser Kniestrümpfe, damit man das nackte Bein beim Sitzen oder Bücken nicht sehen kann.

Die Bügelfalte gehört zu jedem Anzug und sollte idealerweise gerade am Bein herunterlaufen, so dass das Knie und die Schuhe mittig gestreift werden.

Bei den Taschen ist darauf zu achten, dass sie nicht auf Zug sitzen.

Am Bund der Hose sind Falten gelegt, die dafür sorgen, dass die Hose weiter und der Eingriff in die Tasche deutlich bequemer ist. Je mehr Bundfalten, desto mehr Platz am oberen Bereich der Hose.

Ein starkes Band, das am unteren Ende des Hosenbeins von innen angenäht wird. Das Stoßband soll verhindern dass die Hose am Boden schleift. Dadurch wird der Stoff, der Hose geschützt.

Man kann die Hose mit oder ohne Umschlag tragen – ganz nach dem persönlichem Geschmack. Die Breite des Umschlages beträgt 5 cm.

Die Leibhöhe: Bei weit geschnittenen Anzügen sitzt der Leib etwas höher. Bei eng geschnittenen Anzügen sitzt der Leib etwas tiefer, die Hose sollte so sitzen, dass bei geschlossenem Sakko das Hemd hervorblitzt.

Ein großes Schrittfutter kann im Nachhinein eingefügt werden. Die Lebensdauer der Hose wird dadurch verlängert.

Bei schwarzen Anzügen sollte man Braun- und Burgunder-Töne meiden. Bei braunen Anzügen sollte man schwarze Schuhe vermeiden.

Hier kommt von uns ein klares ja. Dennoch sollte man sich überlegen, wo und zu welchem Anlass man seinen Anzug trägt. Bei manchen Anlässen wie z.B. Hochzeiten wirkt man mit Sneakern zum Anzug schnell deplaziert. 

Schuhe und Gürtel sollten immer die selber Farbe haben und aus demselben Material gefertigt sein. Also Glattleder mit Glattleder und Rauhleder mit Rauhleder.

Lieber auf die Qualität achten als auf die Marke. Lieber 2-3 Paar über die Woche abwechseln, um den Schuhen auch eine Pause zu ermöglichen. So erhöht man die Lebensdauer von Schuhen immens.

Wenn der Anzug Schuh eine legerere Variante wie z.B. ein wildlederner Doppelmonk ist, kann man ihn auch zu einer ungewaschenen Jeans gut tragen.